Gut gelaunt trotz garstigem Wetter - "Turmputzete" 2024

Der April 2024 brachte früh sommerliche Temperaturen und kurz vor dem jährlichen Arbeitseinsatz am Turm nochmals einen Wintereinbruch mit viel Kälte und sogar Schnee in tiefe Lagen. Unter der Leitung von Turmwart Georges Oeschger und Vizepräsident Beat Erdin machten sich Frauen und Männer des Trägervereins an die traditionelle "Turmputzete". Neben dem Turmunterhalt wurden Zugänge abgeschritten und Liegengebliebenes aufgenommen. Bei eisigen Temperaturen sorgten ein warmer Tee und schliesslich die obligate Wurst mit Brot und dem lokalen 3Bier für gute Laune.

Frostige Aussicht

Die Wanderung auf den Cheisacherturm lohnt sich bei jedem Wetter. Frost und Nebel verwandeln den Cheisacher und den Turm in eine mystische Welt.

Cheisacherturm im Mondschein

Spektakuläre Aufnahme: Markus Schraner aus Gansingen (Instagram: sirius290) setzt den Cheisacherturm vor dem Hintergrund des Mondes auf imposante Art in Szene.

Aufrichtung Cheisacherturm vor 13 Jahren

Am 4. Oktober 2023 jährte sich die Aufrichtung des Cheisacherturms zum 13. Mal. Einer schönen Tradition folgend, trafen sich Initianten, Vorstand und Freunde des Turms zum Feierabendbier.  Beat Erdin, Vizepräsident des Trägervereins und Baufachmann im Vorstand, blickte auf die Geschichte des Turms zurück. Sein Fazit: Auch nach 13 Jahren befindet sich der Turm in einem einwandfreiem Zustand.

SNOW - Cheisacherturm zeigt die Himmelsrichtungen

Es ist kein Zufall und den Wenigsten dürfte es bisher aufgefallen sein: Der Cheisacherturm zeigt mit seinen vier Ecken exakt die Himmelsrichtungen. Am Arbeitstag des Trägervereins vom 17. April 2021 wurde dies nun für jedermann kenntlich gemacht.

Winter Wonderland

Nach dem Wintereinbruch am 14. Januar 2021 ist der Ausflug auf den Cheisacherturm ein besonderes Erlebnis.

Aargauer Wimmelbuch mit Cheisacherturm

Neben dem Cheisacherturm feierte 2020 auch Radio Argovia einen runden Geburtstag. Zu seinem 30jährigen Bestehen hat das Lokalradio dem Argovialand ein Wimmelbuch geschenkt. In diesem hat auch der Cheisacherturm einen Platz gefunden. Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite von Radio Argovia. Bezugsquellen: Radio Argovia und in jeder Buchhandlung. 

Bildausschnitt aus dem Aargau Wimmelbuch von Julien Gründisch, Copyright: Verlag vatter&vatter AG, Bezugsquellen: Radio Argovia und in jeder Buchhandlung
Bildausschnitt aus dem Aargau Wimmelbuch von Julien Gründisch, Copyright: Verlag vatter&vatter AG, Bezugsquellen: Radio Argovia und in jeder Buchhandlung

10 Jahre Cheisacherturm

Am 4. Oktober 2020 jährte sich die Aufrichtung des Cheisacherturms zum 10. Mal. Von der Idee und dem erstmaligen Zusammentreffen der sieben Initianten bis zur Realisierung des Cheisacherturms im Jahre 2010 vergingen rund 7 Jahre. Am 20. November 2010 wurde der Turm für die Öffentlichkeit freigegeben und am 30. April 2011 mit einem grossen Fest feierlich eröffnet. Heute ist der Cheisacherturm über unsere Region hinaus ein beliebtes Ausflugsziel und ein Highlight im Jurapark Aargau. Der Turm verbindet Menschen und fördert den sanften Tourismus. Für viele hat sich der Turm zu einem Wahrzeichen der Region gemausert.

Der Trägerverein Cheisacherturm möchte das Jubiläum mit einer kleinen Feier begehen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie war dies bisher nicht möglich.

Rückblende in Bildern

Am 20. Mai 2010 wurde der Trägerverein Cheisacherturm gegründet. Der erste Vorstand (v.l.n.r.): Dieter Deiss (Sulz), Roger Erdin, Dölf Erdin, Thomas Senn (alle Gansingen), René Birrfelder (Mönthal), Beat Erdin (Gansingen) und Astrid Obrist (Sulz).
Am 20. Mai 2010 wurde der Trägerverein Cheisacherturm gegründet. Der erste Vorstand (v.l.n.r.): Dieter Deiss (Sulz), Roger Erdin, Dölf Erdin, Thomas Senn (alle Gansingen), René Birrfelder (Mönthal), Beat Erdin (Gansingen) und Astrid Obrist (Sulz).
Spektakuläre Aufrichtung mit einem russischen Kamov Helikopter mit Doppelrotor am 4. Oktober 2010.
Spektakuläre Aufrichtung mit einem russischen Kamov Helikopter mit Doppelrotor am 4. Oktober 2010.
Turmbläser spielen zum Festakt des Eröffnungsfestes am 30. April 2011.
Turmbläser spielen zum Festakt des Eröffnungsfestes am 30. April 2011.

Vor 10 Jahren im Schweizer Fernsehen

Schweiz aktuell von SRF hat am 5. Oktober 2010 über den spektakulären Turmbau auf dem Cheisacherturm berichtet.

Cheisacherturm in der transhelvetischen Skyline

Das Schweizer Reisemagazin  TRANSHELVETICA  widmet seine Ausgabe vom Oktober 2020 dem Turm oder besser gesagt helvetischen Türmen. Mit dabei in der transhelvetischen Skyline ist auch der Cheisacherturm. Spannende Lektüre für alle Turmliebhaber.

Verzicht auf Generalversammlung 2020

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie konnten wir die ursprünglich im Mai 2020 geplante Generalversammlung des Trägervereins Cheisacherturm nicht durchführen. Der Vorstand hatte beabsichtigt, die Versammlung im Oktober nachzuholen, nachdem die Zahl der Neuinfektionen über einige Wochen auf tiefem Niveau stabil war. Nun steigen die Zahlen seit Wochen kontinuierlich an. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, auf die Durchführung der Generalversammlung zu verzichten. Dies auch vor dem Hintergrund, dass keine unaufschiebbaren Beschlüsse zu fassen wären. Den Rechnungsabschluss 2019 finden Sie hier. Wir danken Ihnen für das Verständnis und dürfen Ihnen bereits heute die Generalversammlung 2021 auf Freitag, 7. Mai 2021 ankündigen.

Winterbilder vom 4. Januar 2019

Viel Publizität für den Cheisacherturm

Einen besonderen Tagungsort hatte sich der Trägerverein Cheisacherturm für die diesjährige Generalversammlung ausgesucht, fand doch diese im Laufenburger Museum «Schiff» statt. Vereinspräsident Roger Erdin wies in seinem Jahresrückblick auf die erneut grosse Beachtung hin, die der Cheisacherturm in den Medien hatte. Nebst Beiträgen in diversen schweizerischen Printmedien weckte der Turm gar das

Interesse einer österreichischen Zeitschrift. Vor allem werde in Holzfachzeitschriften immer wieder über die Konstruktion des Turms auf dem Cheisacher berichtet. Nicht

gelöst werden konnte gemäss Erdin das Parkplatzproblem auf der Ampfernhöhe, dem wohl wichtigsten Ausgangspunkt für eine Turmwanderung. Zu gegensätzlich sind hier offenbar die Interessen.

 

Der für den technischen Teil des Turms zuständige Beat Erdin attestierte dem

Bauwerk einen hervorragenden Zustand. In Versen verpackt liess er «seinen» Turm

über die täglichen Erlebnisse auf dem Cheisacher berichten. Der Hauptzweck des

Trägervereins ist der Unterhalt des Turms und dessen Umgebung. Zu diesem Zweck

wird jährlich eine sogenannte Turmputzete organisiert.

 

Nach Erledigung der geschäftlichen Traktanden führte Hans Burger, Präsident des

Museumsvereins Laufenburg, durch die Museumsräume. Grosse Beachtung fand dabei insbesondre die hervorragend konzipierte Sonderausstellung über die Geschichte der aus dem sizilianischen Leonforte eingewanderten Gastarbeiter.

Vereinspräsident Roger Erdin überreicht Hans Burger (links) als Dank einen «Cheisacherturm, beobachtet vom Laufenburger Vizeammann und Vorstandmitglied Meinrad Schraner.

Winterimpressionen am 2. Januar 2017

Weltmeisterlicher Turm

Peter Sagan, der zweifache Strassenweltmeister und siebenfache Etappensieger der Tour de France, gewann am 13. Juni 2016 die Etappe der Tour de Suisse, welche ins Fricktal führte. Neben Blumen und Küssen der Ehrendamen gab es auch einen "Cheisacherturm" mit Inhalt aus der Metzgerei Schwyzerhüsli in Wil. Hier erfahren Sie mehr über das ideale Geschenk für Turmfreunde.

Wanderung auf den Schleitheimer Randen

Die traditionelle Herbstwanderung zu einem Aussichtsturm, organisiert durch den Trägerverein Cheisacherturm, führte am Sonntag, 2. Oktober 2016 auf den Schleitheimer Randenturm im Kanton Schaffhausen.

 

Linus Hüsser beim Trägerverein Cheisacherturm

Gast an der diesjährigen Generalversammlung des Trägervereins Cheisacherturm war der Historiker Linus Hüsser. In einem spannenden Referat zeigte er auf, weshalb die österreichische Monarchin im Fricktal sehr beliebt war. 1740 wurde Maria Theresia Erzherzogin von Oesterreich. Das Fricktal, das damals von vielen Kriegen gezeichnete war, gehörte zum Reichsteil Vorderösterreich und unterstand deshalb ebenfalls der neuen Regentin. Maria Theresia kannte die Nöte ihrer Untertanen, insbesondere auch deren Kriegsmüdigkeit. «Wenn es dem Volk gut geht, bringt das dem Reich auch mehr Steuereinnahmen», war ihr grundlegender Gedanke. Sie leitete deshalb zahlreiche Reformen ein, wie beispielsweise die Landvermessung. Erstmals erhielt man damit eine Übersicht über die Besitzesverhältnisse, was einer gerechten Steuerveranlagung diente. Bekannt sind namentlich auch die Schulreformen, die Einführung der Feuerversicherung, die Kirchenreform oder die Waldreform. In der Bevölkerung kamen diese Reformen gut an.

 

Der Trägerverein setzte mit diesem Vortrag die Tradition fort, dass an der jährlichen Generalversammlung, die diesmal in Gansingen stattfand, die trockenen Geschäftstraktanden mit einer spannenden Wissensvermittlung aus dem Umfeld des Cheisacherturms aufgelockert werden.

 

Tatsächlich warfen denn auch die ordentlichen Geschäfte, die unter der Stabführung von Präsident Roger Erdin abgewickelt wurden, keine hohen Wellen. Der Cheisacherturm ist nach wie vor in einem sehr guten Zustand. An der jährlichen Turmputztete wurden nötige Reparaturen und Aufräumungsarbeiten vorgenommen. Dank Mitgliederbeiträgen, Spenden und der Turmkasse sind die Finanzen geordnet und erlauben Rückstellungen für spätere Sanierungsarbeiten, konnte man an der GV vernehmen.

Geburtstagsfeier für den fünfjährigen Cheisachertum

 „Der Turm hat uns alle auch etwas näher gebracht!“

Am 4. Oktober 2010 flog ein Helikopter der Helisuisse die acht vorgefertigten Teilstücke des Cheisacherturms in rund zwei Stunden von der Zimmerei Bühlmann in Mönthal hinauf auf den Cheisacher. Dieses Spektakel lockte damals viel Publikum und zahlreiche Medienvertreter an.

 

Geburtstagsfeier statt Feierabendbier

Seither ist der 4. Oktoberso etwas wie die Geburtsstunde des Cheisacherturms. Mitglieder der damaligen Initiantengruppe und vom Vorstand des Trägervereins Cheisacherturm treffen sich jeweils am 4. Oktober zu einem Feierabendbier auf dem Turm. Nachdem dieses Jahr der 5. Geburtstag anstand und dieser gleichzeitig auf einen Sonntag fiel, beschloss der Vorstand des Trägervereins, die Feier in einem etwas grösseren Rahmen durchzuführen und lud ein zu einer Sternwanderung zum Turm. Ausgangspunkte waren in den drei Trägergemeinden Gansingen, Laufenburg und Mönthal.

 

Nachdem es am Morgen noch geregnet hatte, verzogen sich die Wolken gegen Mittag immer mehr, so dass zur angesagten Zeit, kurz nach Mittag, angenehmes Wanderwetter herrschte. An den drei Ausgangspunkten versammelten sich zwischen 30 bis 40 Personen und machten sich jeweils gemeinsam auf den Weg in Richtung Cheisacherturm.

 

Die grosse Besucherschar wurde von Roger Erdin, Präsident des Trägervereins, begrüsst. Erdin rechnete dann vor, dass pro Tag durchschnittlich 40 Personen den Turm besteigen würden. Auf die fünf Jahre des Bestehens umgerechnet, würde diese Menschenmenge das Joggeli in Basel gleich zwei Mal füllen. Er schloss mit den Worten: „Der Turm hat uns alle auch etwas näher gebracht.“

 

Der Turm ist ein Star

Er sei im Programm angekündigt worden mit den Worten, dass er etwas über die Jugendjahre des Turms erzählen würde, begann „Turmgenosse“ und Mitinitiant Thomas Senn seine Ausführungen. Es sei natürlich schwierig, aus den Jugendjahren eines fünfjährigen Geburtstagskindes etwas zu erzählen. Wenn man freilich noch die gut fünfjährige Planungszeit dazu rechne, dann würde sich das Alter zumindest verdoppeln. Mit seinen fünf Jahren sei der Turm allerdings bereits ein Star, im Gegensatz zu Fussballstar Embolo beim FC Basel, der dies erst mit 18 geworden sei. Der Turm müsse sich oft ein seltsames Keuchen anhören, unterbrochen auf den einzelnen Plattformen, wo die Keuchenden die dortigen Werbeschilder betrachteten. Auf einer Plattform biete sich sogar Gelegenheit, während der Verschnaufpause einen französischen Satz zu entziffern. Zuoberst jedoch töne es immer wieder gleich, führte Senn aus: „Hei, lueg emol wie d’Alpe schön sind!“ und „We esch de Schwarzwald e so noch!“.Dann wurde auf die nächsten fünf Jahre angestossen und Thomas Senn gab der Hoffnung Ausdruck, dass bis dann auch endgültig die Frage geklärt sei, ob es jetzt Cheisacher oder Chreisacher heisse. Den Abschluss des gelungenen Anlasses machte man dann beim Bräteln in der Galter Waldhütte.

04.10.2015; Dieter Deiss

«SRF bi de Lüt – Wunderland» zu Besuch auf dem Cheisacherturm

Nik Hartmann präsentiert in seiner Sendung «SRF bi de Lüt – Wunderland» vergessene, mystische und kaum bekannte Landschaften der Schweiz. An Auffahrt war Nik Hartmann mit seiner Filmcrew unter anderem auch auf dem Cheisacherturm. Die Sendung wurde am Freitag, 5. Juni 2015, 20.05 Uhr, auf SRF1 ausgestrahlt und führte durch den Aargauer Jura.

Die Umgebung des Cheisachers ist auch für Archäologen interessant; Generalversammlung des Trägervereins

Wer nicht weiss, woher er kommt, weiss nicht, wohin er geht“, meinte Christoph Reding, stellvertretender Kantonsarchäologe beim Kanton Aargau, einleitend in seinem Referat an der Generalversammlung des Trägervereins Cheisacherturm in Mönthal. Das Graben im Bodenarchiv sei vergleichbar mit dem Blättern in einem Buch, erklärte der Referent die Aufgaben der Archäologie. Archäologie habe auch sehr direkt mit Geologie zu tun. Siedlungen seien nämlich immer dort entstanden, wo es genügend Wasser gibt und wo das Land durch Aufschwemmungen zum Bau von Hütten und Häusern geeignet gewesen sei. Die Natur habe früher die Raumentwicklung bestimmt. Dies habe dazu geführt dass von der Steinzeit, über zwei Broncezeiten, die Eisenzeit, die Zeit der Römer und das frühe Mittelalter immer wieder am selben Ort Siedlungen entstanden sind, ohne dass die einzelnen Kulturen voneinander wussten.


Modernste Technik im Dienste der Archäologie

Christoph Reding zeigte Flugaufnahmen aus der Region rings um den Cheisacher, die mittels Laser-Scanning erstellt wurden. Dieses Verfahren erlaubt es, minimste Bodenunebenheiten aufzuzeigen. So sieht man beispielsweise auf dem heute von Wald bedeckten Teil des Cheisachers, wie dort ehemals kleine Äcker angelegt waren, der Cheisacher demnach im 18. Jahrhundert wesentlich mehr Ackerland hatte, als dies heute der Fall ist.


Eindrücklich waren auch die unzähligen Grabhügel, die im Gebiet March von Elfingen auf den Fotos ganz deutlich zu erkennen sind. Reding verglich diese Grabhügel mit den ägyptischen Pyramiden. Man habe darin den Toten zahlreiche Beigaben mitgegeben. Die grösseren Grabhügel wiesen zudem darauf hin, dass hier mehrere Tote im gleichen Hügel begraben wurden. In Anspielung auf anstehende oder bereits gefeierte Dorfjubiläen meinte Reding, dass Elfingen, Gansingen, Mönthal und Sulz bereits von Alamannen besiedelt und demnach bedeutend älter sind, als gemeinhin angenommen werde.

 

Dölf Erdin verabschiedet

Keine hohen Wellen warf der geschäftliche Teil der Generalversammlung, durch den Präsident Roger Erdin führte. In seinem Jahresrückblick streifte er die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres. In seinem Ausblick wies er auf den kommenden 5. Oktober hin: Dann werden es genau fünf Jahre her sein, seit der Turm auf den Cheisacher geflogen wurde. Dieses kleine Jubiläum soll mit einer Wanderung zum Turm gefeiert werde. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde Dölf Erdin, Vertreter des Gemeinderates Gansingen. An dessen Stelle tritt der neu in den Gansinger Gemeinderat gewählte Severin Senn.

Neue Panoramatafeln

Seit dem 23. Januar 2015 macht die Aussicht vom Cheisacherturm noch mehr Freude. Neue Panoramatafeln visualisieren und erklären die Aussicht besser denn je. Wie bisher setzt der Trägerverein Cheisacherturm auf die Panoramatafeln mit 3D-Visualisierungen des Bundesamtes für Landestopografie. Neu werden die digitalen Geländemodelle jedoch mit Luftaufnahmen überlagert. Dadurch entstehen fotorealistische Farbbilder, die das Orientieren im Gelände vereinfachen. Möglich wurden die neuen Tafeln auch dank der Unterstützung durch die Firma Koch + Partner, Laufenburg. Ein Ausflug auf den Cheisacherturm lohnt sich!

Nebelmeer unter dem Cheisacherturm

Bei einer Nebelobergrenze von 600 m.ü.M. lagen Aareal und Fricktal am Sonntag, 2. November 2014 unter dem weissen Schleier verborgen. Vom Cheisacherturm bot sich eine wunderbare Aussicht auf das Nebelmeer. 

Herbstwanderung via Sonnenbergturm nach Rheinfelden

Am 14. September 2014 führte die diesjährige Turmwanderung des Trägervereins zum Fricktaler Bruderturm auf dem Sonnenberg bei Möhlin. 1913 wurde der massive Turm auf den Sonnenberg erstellt, in demselben Jahr also, als auch auf dem Cheisacher der erste Turm erstellt wurde.

 

von Beat Erdin

Bei etwas bedecktem Wetter besammelten sich um 07.45 Uhr 8 Erwachsene und 3 Kinder bei der Postautohaltstelle in Gansingen. Schon um 08.50 Uhr nahmen wir den Weg ab Bahnhof Mumpf Richtung Westen unter die Füsse!

Zuerst durch den Wald, anschliessend am Waldrand oberhalb der „Schönegg“ vorbei, erreichten wir bei idealem Wanderwetter, nach knapp einer Stunde Zeiningen. Der „Ringmauer“ einer Villa entlang, dann durch die Baustelle im Dorf, gings bald wieder aufwärts, durch den Eichenschutzwald, Richtung Bergkuppe. Kurz nach 11.00 Uhr erblickten wir den steinernen Sonnenbergturm vor uns.

 

Mit noch feuchtem Holz „rauchte“ unsere Feuerstelle trotzdem vorerst bald. Die einen wechselten ihren Sitzplatz mehrmals, die anderen brätelten ihre Würste und die dritten liessen sie bräteln. Die Kinder nutzten den Spielplatz und mit einem Glas Wein wurde auf die erste Etappe angestossen. Reger Betrieb herrschte auf diesem schönen Aussichtspunkt. Die Wolken hoben sich langsam an und das herrliche Rundumpanorama vom 101 Jahr alten, ehrwürdigen Turm aus, wurde langsam freier und weiter. Nach einem Kaffee, aus der Wirtschaft der Mehlemer Naturfreunde, wanderten wir nach 13.00 Uhr talwärts, auf dem Fricktaler Höhenweg, Richtung Rheinfelden. Der blaue Himmel zeigte sich nun und die Sonne sorgte dafür, dass alle Jacken im Rucksack verstaut werden konnten. Die Kinder hatten auf dem Weg ihre helle Freude am „Teufel“ Georg mit seinen Klettenhörnern!

 

Gegen 15.00 Uhr erreichten wir die schmucke Altstadt von Rheinfelden. Roger erzählte uns in den Gemäuern des Rathauses, Teile der Geschichte, von der ältesten Stadt des Kantons Aargau bis zum letzten Scharfrichter. Am Schluss durften wir den Ratshausturm besteigen und winkten den vielen Altstadtbesuchern von den Zinnen herab zu. Der „Turmwart“ hat uns sogar noch einen Schluck Ehrenwein im Stübli bereit gestellt, der uns sehr mundete und wir bestens verdankten. Georg wurde etwas neidisch über das hoch oben gelegene Turmwartstübli, das mit allerlei Antiquitäten ausgestattet war!

 
Alsbald stiegen wir wieder die Treppen hinunter und schlenderten durch das "Schelmengässli", am Turm des „fetten Geissleins“ vorbei, Richtung Bahnhof. Nach 17.00 Uhr „bummelten“ wir mit der S-Bahn und mit dem Postauto heimwärts und kamen kurz nach 18.00 Uhr wieder wohlbehalten zu Hause an. Ein angenehmer Wandertag, mit interessanten Geschichten aus Rheinfelden, fand so einen schönen Abschluss.

Bilder links im Turmstübli auf dem Sonnenberg, mitte im Rathaushof, rechts auf dem Rathausturm in Rheinfelden

Vom Theodolit zum GPS-Signal

Der Trägerverein Cheisacherturm legte Rechenschaft ab

Kreisgeometer Christoph Koch referierte über die Entwicklung der Vermessung. In der Hand hält er den Teil einer Drohne.
Kreisgeometer Christoph Koch referierte über die Entwicklung der Vermessung. In der Hand hält er den Teil einer Drohne.

Der Vortrag von Grundbuchgeometer Christoph Koch über die Entwicklung der Landesvermessung stand im Zentrum der  Generalversammlung des Trägervereins Cheisacherturm in der KulturWerk-Stadt Sulz.

 

Bereits im Jahre 1840 sei die Schweiz erstmals alpenquerend vermessen worden, erzählte Christoph Koch in seinem Überblick über die Entwicklung des Vermessungswesens. Über zahlreiche Vermessungspunkte habe man das Land in Dreiecke aufgeteilt, die Winkel dieser Dreiecke bestimmt und dann mit Hilfe einer exakt ausgemessenen Referenzstrecke die Distanzen errechnet. Für die Winkelbestimmung benötigte man von Punkt zu Punkt Sichtverbindungen. Auf dem Cheisacher, dort wo heute der Turm steht, sei ein für die weitere Umgebung bedeutender Vermessungspunkt. Da das Waldgesetz keine Rodungen mehr gestattete, habe man beim Vermessungspunkt Cheisacher im Jahre 1913 einen Turm bauen müssen, um Sichtverbindung zu zahlreichen anderen Vermessungspunkten zu erlangen. Von der Michaeliskarte über die Siegfriedkarte bis zu den neuesten Landeskarten erläuterte der Referent die Entwicklungsschritte. Insbesondere die Siegfriedkarte, wo erstmals Höhenkurven eingetragen wurden, bezeichnete der Referenz für die damaligen Verhältnisse als „sensationell“.

 

Modernste Vermessungstechnologie

Grundlegende Veränderungen habe die Einführung des GPS (Global Positioning System) gebracht, das ursprünglich von den USA für militärische Zwecke entwickelt worden sei. Eine künstliche Verschlechterung sei im Mai 2000 aufgegeben worden, weshalb das System heute problemlos der zivilen Nutzung zur Verfügung stehe und insbesondere auch für die Vermessung benutzt werde, könne man doch damit eine Position auf zwei Zentimeter genau bestimmen. Dazu ist freilich ein Bezugssystem nötig. Dieses bestehe in der Schweiz aus insgesamt dreissig Stationen. Eine dieser Stationen stehe auf dem Cheisacher, direkt neben der Sternwarte. Der Cheisacher sei bei der Schaffung der Michaeliskarte einer der wichtigsten Punkte gewesen und sei dies bei der Landesvermessung bis heute geblieben. Mit einem Blick in die Aktualität, wo mit Hilfe von Drohnen ganze Landstriche vermessen würden, schloss Christoph Koch seine Ausführungen.

 

Erfolgreicher Trägerverein

Vorgängig führte Vereinspräsident Roger Erdin durch die Versammlung, wo die geschäftlichen Traktanden diskussionslos genehmigt wurden. Im vergangenen Jahr wurden sämtliche Wegweiser vom und zum Turm mit neuen, besser lesbaren Täfelchen ausgerüstet, war da etwa aus dem Jahresbericht zu vernehmen. Erfolgreich schloss auch die Jahresrechnung ab, so dass der Verein mit einem beachtlichen Vermögen auch für zukünftige Aufgaben gewappnet ist. Wiedergewählt in den Vorstand wurden Roger Erdin als Präsident, sowie Dieter Deiss, Beat Erdin und Thomas Senn. Die Vertreter der drei Trägergemeinden werden durch deren Räte delegiert. Es sind dies Dölf Erdin (Gansingen), Meinrad Schraner (Laufenburg) und René Birrfelder (Mönthal). Verabschiedet wurde Astrid Obrist, die wegen ihres Rücktritts aus dem Gemeinderat Laufenburg durch Meinrad Schraner ersetzt wurde.

Sulz, 18. Mai 2014 / Dieter Deiss

Astrid Obrist, Vertreterin der Stad Laufenburg im Vorstand, wurde von Präsident Roger Erdin verabschiedet.
Astrid Obrist, Vertreterin der Stad Laufenburg im Vorstand, wurde von Präsident Roger Erdin verabschiedet.

Frühlingserwachen 2014

Die milden Temperaturen führen auch auf dem Cheisacherturm Ende Februar zum Frühlingserwachen. Die ersten Bewohner sind bereits eingezogen.

Erneuerung der Wegweiser

Im Januar 2014 wurden die Wanderwegweiser zum Cheisacherturm erneuert. Die Darstellung mit grünem Logo auf weissem Hintergrund war zu wenig kontrastreich. Nicht ortskundige Wanderer konnten sich deshalb schlecht orientieren. Am 11. Januar 2014 wurden alle Schilder demontiert und mit schwarzem Logo und schwarzer Schrift beschriftet. Die Wegweiser wurden schliesslich am 25. Januar 2014 wieder befestigt.

Herbststimmung auf dem Cheisacher

Jetzt lohnt sich eine Wanderung auf den Cheisacher.

Der Trägerverein Cheisacherturm bei der „Konkurrenz“

Der „Tour de Moron“ auf dem gleichnamigen, 1337 Meter über Meer gelegenen Bergrücken im Berner Jura, war Ziel des Ausflugs des Trägervereins Cheisacherturm. Rund zwanzig Personen nahmen auf Einladung des Vorstands an dieser Wanderung teil. Von Mallerey im Vallée de Tavanne wurden die gut sechshundert Meter Höhendifferenz in teils dichtem Nebel in einem zweistündigen Aufstieg bewältigt. Auf dem Moron empfing die Wanderlustigen prächtiger Sonnenschein. Am imposanten Turm sticht sogleich die wendelförmig angelegte Treppe ins Auge. Über insgesamt 209 Stufen wurde die knapp 26 Meter hohe Plattform erreicht, während die Dachspitze 30 Meter über dem Boden liegt.

 

Die „Turmexperten“ des Trägervereins nahmen das vom weltberühmten Architekten Mario Botta entworfene Bauwerk selbstverständlich genauestens unter die Lupe. Schnell wurde klar, dass die Turmbauer im Jura offensichtlich über ein grosses Budget verfügten, ist doch alles recht luxuriös gestaltet. Obwohl die oberste Plattform lediglich knapp zwei Meter höher liegt, ist der Turm auf dem Moron mit einem Gesamtgewicht von 1‘000 Tonnen beinahe sechs Mal so schwer wie der Cheisacherturm. Während der Cheisacherturm sich bestens ins Landschaftsbild einfügt und ganz diskret leicht über die Baumobergrenze hinausragt, steht der Moron-Turm auf offener Landschaft, wodurch er sich viel wuchtiger präsentiert. In der Gesamtbeurteilung schwang der Cheisacherturm bei den „Experten“ wie bei den „Gewöhnlichen“ klar obenaus.

 

Der Rückweg führte die Gruppe in einem dreistündigen Marsch hinunter nach Moutier, von wo es mit der Bahn wieder nach Hause ging.

Cheisacherturm mit eigenem Marsch

Grosse Ehre kommt dem Cheisacherturm zu teil. Zum Anlass ihres 150jährigen Bestehens feiert die Musikgesellschaft Sulz vom 6. – 8. September 2013 ein grosses Fest und hat für den Cheisacherturm vom bekannten Komponisten Emil Walimann einen Marsch komponieren lassen. Die Uraufführung des Cheisacherturm-Marsches, gespielt von rund 300 Musikantinnen und Musikanten, findet am Freitag, 6. September 2013 statt. Wir freuen uns!

 

Mehr zum Thema unter der Homepage „Sulz tönt!“

AZ Leserwanderung zum Cheisacherturm

Die 17. Etappe der diesjährigen Leserwanderung der Aargauer Zeitung führte die Wanderschar am Dienstag, 30. Juli 2013 von Elfingen nach Mönthal. Zwischenhalt war auf dem Cheisacherturm. Dort wurden die rund 120 Teilnehmenden von Vorstandsmitglied Dieter Deiss empfangen, der über die Geschichte des Turms berichtete. Mit dabei waren auch zwei Nationalräte und Landammann Alex Hürzeler. Für den Oeschger SVP-Mann ist der Cheisacherturm bestens bekannt, gehört er doch zusammen mit seinem Regierungskollegen Roland Brogli zu den Treppensponsoren.

Ortsunkundige finden bei Dieter Deiss Rat.
Ortsunkundige finden bei Dieter Deiss Rat.

Cheisacherturm mit Anerkennungspreis ausgezeichnet

Der Cheisacherturm wurde am 28. September 2012 im Rahmen des „Prix Lignum 2012“ mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Der „Prix Lignum“ zeichnet den besonders hochwertigen und zukunftsweisenden Einsatz von Holz in Bauwerken, im Innenausbau, bei Möbeln und künstlerischen Arbeiten aus. Dabei werden interessante, innovative, originelle und zukunftsweisende auseinandersetzungen mit Holz gefördert und bekannt gemacht. Auf nationaler Ebene wurden drei nationale Preise vergeben: Gold, Silber und Bronze. Auf regionaler Ebene vergab die Jury einen 1., 2. und 3. Rang sowie eine Anzahl von Anerkennungen.

Cheisacherturm unter den Top 10

«via», das Magazin der SBB und des öffentlichen Verkehrs, wählte den Cheisacherturm in seiner Ausgabe 6/2012 zu den 10 schönsten Aussichtspunkten der Schweiz.

 

Hier gehts zur Online-Ausgabe der Zeitschrift.

VIA-Artikel
Publikation VIA SBB.pdf
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Der Cheisacherturm ist bezahlt

Anlässlich der ordentlichen Generalversammlung des Trägervereins Cheisacherturm am 11. Mai 2012 in Mönthal durften die Mitglieder des Vereins Kenntnis nehmen von der erfreulichen finanziellen Situation des Vereins.

 

Rund 685‘000 Franken kostete der Bau des Cheisacherturms. Darin eingeschlossen sind auch die Aufwendungen für die Beschriftungen am Turm, die Erstellung der Panoramatafeln und die Wegweiser auf den Zugangswegen. Dank der zahlreich eingegangenen Spenden konnte der Bau des Turms restlos aus eigenen Mitteln finanziert werden. Der Abschluss der Jahresrechnung 2011 erlaubte gar noch eine Einlage von 20‘000 Franken in den Unterhaltsfonds. Zu diesem erfreulichen Ergebnis hat nicht zuletzt auch das im vergangenen Jahr stattgefundene Eröffnungsfest auf dem Cheisacher beigetragen, das mit einem Reingewinn von rund 15‘000 Franken abgeschlossen werden konnte. Diskussionslos wurden die Bau- und Festabrechnung sowie die Jahresrechnung von der Versammlung genehmigt.

Jurapark auf Besuch mit Aargau Tourismus

Christine Neff und Marion Sinniger vom Jurapark besuchten am 24. April 2012 den Turm mit 17 Damen aus den regionalen Aargauer Tourismusbüros. Der Cheisacher war eines von mehreren Zielen dieser "Schulreise", mit welcher die Teilnehmerinnen auf spannende Orte im Jurapark Aargau aufmerksam gemacht werden sollten. Leider, wie so oft diesen April, gestaltete sich das Wetter mit Wind, Regen und kaum sonnigen Momenten ziemlich launisch. Die im Oldtimer Postauto auf den Cheisacherhof angereisten Damen liessen sich jedoch von nichts abhalten und nahmen den Aufstieg zu Sternwarte und Turm unter die Füsse. Bei Zwischenhalten erhielten die interessierten Frauen Informationen zum Aussichtsturm und zur Umgebung. Ein Wettbewerb mit süss-salzigen Preisen aus den Turmgemeinden schloss den kurzen Rundgang ab. 

Turmputzete vom 21. April 2012

Zur Erhaltung des konstruktiven Holzschutzes wurden die Hohlräume zwischen den Holzbauteilen des Aussenschildes gereinigt. Damit alle relevanten Bauteile erreicht werden konnten, musste sich Nathan Erdin im Turminnern abseilen.

Beim Bau des Cheisacherturms wurde besonders grosser Wert auf den sogenannten konstruktiven Holzschutz gelegt. Das heisst, der Turm wurde so konstruiert, dass eine dauerhafte Trockenhaltung des Holzes sichergestellt werden kann und so witterungsbedingte Schäden möglichst ausgeschlossen werden können.

 

Trägerverein Cheisacherturm

info@cheisacher-turm.ch

Live Webcam Cheisacher

Gaststätte / Übernachten

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Trotti-Touren

 

 

Anerkennungspreis

 

 

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